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Am Institut entwickelte und verwendete Software

BoFire

BoFire ist ein transientes, nichtlineares, inkrementelles Modell, basierend auf der Finite Elemente Methode. Die thermischen und mechanischen Materialeigenschaften wurden den Definitionen aus dem ENV 1994-1-2 entnommen. Stahl-, Beton- und Verbundtragwerke können analysiert werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter kleiboemerstahl.uni-hannover.de oder in Form von englisch sprachiger Literatur BOFIRE – A FEM-programm for non-linear analysis of structural members under fire conditions.

FALCOS

FALCOS (Fatigue Analysis with Local Concepts for Offshore Structures) steuert das Preprocessing (Definition des Knotentyps und geometrischen Parameter), die Modellierung, die Durchführung und das Postprocessing (Ermüdungsberechnung) von typischen Rohrknotenverbindungen.

Das Hauptanwendungsgebiet ist der Ermüdungsnachweis nach dem Strukturspannungskonzept. Mit den implementierten, nichtlinearen Materialgesetzen können zudem Traglastuntersuchungen von Rohrknoten durchgeführt werden.

Innerhalb des Programms sind typische Offshore-Knoten implementiert worden:

  • Y-, X-, V-Knoten
  • K- und Doppel-K-Knoten
  • Tripod-Knoten (drei Gurte)
  • Pfahl-Sleeve-Verbindung

Die Strukturantwort ist durch das kommerziellen Programm ANSYS© erstellt.

 

Nähere Informationen erhalten Sie unter schuermannstahl.uni-hannover.de.

GammaFire

GammaFire ist ein Programm, welches die Teilsicherheitsbeiwerte nach dem neuen Sicherheitskonzept in DIN EN 1991-1-2/NA berechnet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter kleiboemerstahl.uni-hannover.de.

H-Fire

H-Fire basiert auf Excel-Tools, die zur brandschutztechnischen Bemessung von Verbundbauteilen nach EN 1994-1-2 verwendet werden.

Nähere Informationen erhalten Sie unter kleiboemerstahl.uni-hannover.de oder in Form von englisch sprachiger Literatur Short description of the Software package “H-Fire”, version 04.1.

Die im Rahmen des Forschungsprojektes Nachhaltige Stahlkonstruktionen für Erneuerbare Energien entwickelte Methode zur Bewertung der Nachhaltigkeit tragender Stahlkonstruktionen von regenerativen Energien kann mithilfe des Anwendungstools durchgeführt werden. Das Tool wurde in der Softwareumgebung Microsoft Excel® erstellt. Mithilfe der implementierten Methode können zwei unterschiedliche Stahlkonstruktionen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit verglichen werden. Es werden dabei die einzelnen Nachhaltigkeitskategorien Ökologie, Ökonomie, Prozess, Technik und Soziales durch entsprechend definierte Kriterien abgedeckt. Als Referenzgröße dient die tragende Stahlkonstruktion, wobei neben produktbezogenen Kriterien ebenfalls unternehmensbezogene Kriterien in die Bewertung einfließen. Eine ausführliche Beschreibung zum Anwendungstool, der hinterlegten Bewertungsmethode und den einzelnen Kategorien sowie Kriterien und Indikatoren ist im Abschlussbericht [1] zu entnehmen. An dem Forschungsprojekt haben folgende Forschungsstellen mitgewirkt:

Institut für Stahlbau, Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.-Ing. Peter Schaumann, Anne Bechtel, Rasmus Eichstädt

Lehrstuhl Energiesysteme und Energiewirtschaft, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner, Christoph Baack, Jessica Lohmann, Julian Röder

Institut für Metall- und Leichtbau, Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr.-Ing. habil. Natalie Stranghöner, Jörn Berg, Anna Gorbachov

 

Literatur:
[1] Schaumann, P., Bechtel, A., Eichstädt, R., Wagner, H.-J., Baack, C., Lohmann, J., Stranghöner, N., Berg, J., Gorbachov, A. (2015): Methodenentwicklung und Leitfadenerstellung für die Bewertung der Nachhaltigkeit stählerner Konstruktionen für Erneuerbare Energien (NaStafEE), Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben P 844/IGF-Nr. 16599 N, gefördert über die Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. durch das BMWi. ISBN: 978-3-942541-50-3.

POSEIDON

POSEIDON ist eine Softwareeigenentwicklung des Instituts für Stahlbau zur Berechnung von aufgelösten Offshore-Tragstrukturen wie Jackets und Tripods unter Wind- und Wellenbelastung. Es ist optimiert für dynamische Berechnungen im Zeitbereich. Modelanalysen zur schnellen Identifizierung der wesentlichen dynamischen Struktureigenschaften (Eigenfrequenzen) sind ebenfalls möglich. Die Wellenlasten werden durch POSEIDON generiert. Hierfür wurden umfangreiche Vergleichsrechnungen an der FINO Plattform durchgeführt. Integrierte Berechnungen von Offshore-Windenergieanlagen können durch die implementierte Schnittstelle zu Flex5 (gesonderte Lizenz erforderlich) durchgeführt werden.

Die Lauffähigkeit der gekoppelten Softwarelösung bestehend aus Flex5 (Stiftungslehrstuhl Windenergie, Universität Stuttgart) und POSEIDON (entwickelt vom Institut für Stahlbau, Dr.-Ing. Cord Böker) wurde im Rahmen des OC3 Projektes durch Code-to-Code Vergleiche erfolgreich überprüft [1]. Weiterentwicklungen der Software werden laufend vorgenommen.

Nähere Informationen erhalten Sie unter dubois@stahl.uni-hannover.de.

[1] Jonkman, J., Musial, W. (2010): IEA Wind Task 23 Subtask 2 Final Technical Report. Golden, Colorado, USA: National Renewable Energy Laboratory. (to be published)

TubeFire

TubeFire ist ein VBA-basiertes Programm zur brandschutztechnischen Bemessung
von Hohlprofilen (verwendet als Stahl- und Verbundbauteile) nach DIN 4102,
DIN EN 1993-1-2 und DIN EN 1994-1-2. Das Programm wurde über den Dachverband
der europäischen Hohlprofilhersteller veröffentlicht. www.CIDECT.com

Nähere Informationen erhalten Sie unter kleiboemerstahl.uni-hannover.de.